„Making of… Passepartouts schneiden“

02. Apr. 2013

Heute habe ich begonnen, meine Bilder für die Ausstellung im Mai zu passepartouieren. Ein schönes Wort und eine wunderbare Arbeit… Ausmessen, schneiden, einkleben. Erstmal messen, wie groß die Bilder sind, sprich wie groß der Ausschnitt im Passepartout werden soll. Dann auch noch zwei in ein Passepartout bringen, da müssen alle Abstände sitzen. Nach kurzer Herumrechnerei dann alle Maße notiert und los gehts mit Geodreieck, Lineal und Bleistift. Und natürlich Passepartoutpapier, Format 100x70cm. Das habe ich einmal in großer Menge recht günstig geschossen und nun wartet es genau für solche Einsätze im Keller.

 

Jede Menge Arbeit

 

Vor allem das Schneiden ist immer eine heikle Angelegen-heit. Ich weiß mittlerweile schon, dass das Stück, was ich später nicht mehr benötige, sprich das Innere des Ausschnitts, rechts vom Cutter sein sollte, da ich gerne in diese Richtung einen Bogen schlage, weg vom Lineal. Weiß der Teufel warum ich nicht schön daran entlang schneide. Außerdem versuche ich, den Cutter ein wenig schräg zu halten, so dass der schicke Schrägschitt zu sehen ist. Das bedeutet, man sieht, wenn man vor dem Bild steht, die schräge Kante und die Dicke des Passepartout-Papieres. Hat etwas edles.

Extra dafür habe ich mir mal ein Lineal und einen speziellen Cutter mit 45°-Schrägschnittfunktion besorgt. Leider kann ich damit nicht umgehen. Das Lineal liegt nämlich nicht an der Markierung, die man sich gemacht hat, sondern weit davon entfernt, da an seiner Seite eine kleine Einkerbung ist, in der der Cutter entlangläuft. Der hat auch noch mal eine Tiefe von bestimmt 8cm, die muss man ebenfalls von der Markierung abziehen, damit man dann auch wirklich an der richtigen Stelle schneidet. Das klappt unter Garantie nicht. Das Handling ist dann noch eine andere Geschichte, ich habe also drauf verzichtet und es lieber von Hand geschnitten. Jetzt mag es nicht an jeder Stelle exakt sein, aber ich behaupte, dass das keinem auffallen wird.

 

Bilder ins Passepartout bringen

 

Und immer schön vorsichtig mit den Originalen

 

Mit Klebeband habe ich die Bilder auf der Rückseite befestigt. Nur so viel, wie nötig war, damit ich alles ohne größere Schäden wieder entfernen kann, so das gewünscht ist. Morgen wird dann alles gerahmt und dann bin ich schon startklar. Zumindest mit den ersten vier Rahmen. Noch ist das Buch nicht ganz fertig, vielleicht schaffe ich noch weitere Bilder. Oder zumindest die Skizzen der unfertigen Illustrationen sollte ich noch zeigen. Und ich würde gerne einen Buchdummy auslegen, damit man das fertige Buch sehen kann.

 

Fertig!

 

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