„Skizzenbuchprojekte“

14. Mai. 2012

Wenn ein neues Projekt entsteht, dann ist das Skizzenbuch ein wichtiges Hilfsmittel. Denn dort hinein kann ich alles schreiben und zeichnen, was mir durch den Kopf schießt, ganz schnell und unkompliziert. Dafür ist das Skizzenbuch da, es muss nicht „schön“ aussehen, es sollen Ideen festgehalten werden, bevor sie wieder verschwinden.

So sieht es auf der aktuellen Seite meines Skizzenbuches aus. Erste Ideen für ein neues Kinderbuch entstehen. Und damit auch so Fragen, welches Format das Buch haben soll, ob hoch- oder querformatig, was passt besser zu meiner Geschichte, was gibt es schon tausendfach, was ist vielleicht etwas spannender? Die Zeichnungen auf dem Bild zeigen die Testphase für verschiedene Formate.

 

Einblick in mein Skizzenbuch

 

Es geht außerdem aktuell um Bäume. Wie möchte ich sie darstellen, rund, eckig, mit Struktur oder speziellen Formen oder ganz schlicht? Vielleicht im Wechsel, immer gleich? Ein paar Kreuze verraten die Favoriten.

 

Alles wird im Skizzenbuch festgehalten, auch Störche mit Wollpullover

 

Es gibt erst mal nichts, was es nicht gibt, was nicht geht oder blöd ist. Das ist das schöne. Reduzieren, überarbeiten oder ähnliches kann ich später immer noch. Meistens halte ich mich von Beginn an etwas zurück, was gar nicht nötig wäre und einer meiner aktuellen Lernprozesse ist: Alles geht, sei mutig! Besonders wenn es sich um ein eigenes Projekt handelt.

Wenn ich etwas weiter bin, der Text überarbeitet wurde, vielleicht die ersten farbigen Illustrationen fertig sind, für die restlichen Seiten die Skizzen, dann möchte ich es dem Beltz-Verlag zeigen, vielleicht kann man von da an zusammen weiter machen. Angeboten wurde es mir schon.

 

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