„Workshop“

21. Okt. 2011

Gestern war es soweit, ich habe meinen ersten Workshop an einer Grundschule gegeben. Zu Gast war ich bei einer vierten Klasse mit etwa 20 Kindern. Und es ging um mich, meinen Beruf und mein Kinderbuch „Die Zaubermühle oder Wie das Salz in die Nordsee kam“.

Die Kleinen waren gut vorbereitet, sie haben sich im Vorfeld über mich schlau gemacht. So gab es dann auch allerhand Fragen, die das Internet noch nicht beantwortet hatte. Angefangen über meine Größe, meinen Lieblingsfussballverein in der Stadt und wie viel ich im Monat verdiene war alles dabei. Aber nach der Fragerunde wurde es still, ich habe mein Buch vorgelesen. Erst einmal auf Hochdeutsch, dann auch noch die Plattvariante. Und meine kleinen Hörer haben sich viel Mühe gegeben, gut zuzuhören, obwohl sicherlich nicht alles verstanden wurde. Aber dafür gabs ja vorab die Variante auf Hochdeutsch.

Schön waren die Antworten anschließend auf meine Frage, was sich die Kinder denn wünschen würden, wenn sie eine Zaubermühle hätten. Es war auch hier alles dabei, von einer neuen Angelausrüstung über ein Pferd und eine zweite Mühle bis hin zu ganz viel Geld. Einige wollten auch einfach nur glücklich sein.

 

Alle Kinder sind mit Eifer dabei

Alle Kinder sind mit Eifer dabei

 

Überall wird gebastelt

Überall wird gebastelt

 

Nun gings ans malen und basteln, die Kinder warteten schon gespannt, was ich ihnen mitgebracht hatte. Es gab zwei Vorlagen, die ich verteilte, auf denen waren viele kleine Gegenstände und Figuren zum ausmalen drauf. So konnte sich jedes Kind seine liebsten Motive aussuchen, anmalen und ausschneiden. Dann wurden sie auf Postkarten geklebt, die natürlich ebenfalls vorher verschönert wurden. So entstanden viele unterschiedliche Bilder aus meinen Figuren, die allen gut gefielen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß, tauschten die Vorlagen untereinander aus, wenn nicht alle Motive benötigt wurden.

 

Eins der fertigen Bilder

Eines der fertigen Bilder

 

Anschließend ließen sie sich die Karten von mir signieren. Das war fast das Highlight glaube ich, ich hätte alles unterschreiben dürfen, auch das letzte Stückchen Papier. Unter die Nase gehalten wurde mir alles, nicht nur die Karten. Und die ersten spekulierten darauf, meine Unterschrift später einmal für viel Geld zu verkaufen.

 

Ein Autogramm durfte nicht fehlen

Ein Autogramm durfte nicht fehlen

 

In der nächsten Woche findet mein zweiter Workshop statt, diesmal mit einer zweiten Klasse, ich bin gespannt, wie es dort laufen wird, die Kinder sind dann ja noch ein Stückchen jünger. Ob sie auch so munter und aufgeschlossen sein werden oder doch noch etwas schüchterner? Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Kinder so munter und interessiert zu erleben.

 

2 Kommentare

  1. Das liest sich ja toll. So etwas hätten wir in Niebüll im Rahmen deiner Ausstellung auch mal machen sollen. Das wäre an unserer Grundschule sicher auch sehr gut angekommen. Viel Spaß wünsche ich auf alle Fälle beim nächsten Workshop! Zum Glück habe ich ja schon eine Unterschrift von Dir :-)

  2. Meike sagt:

    Hallo Holger!

    Wir können das gerne auch in Niebüll machen! Auch ohne Ausstellung. Obwohls parallel natürlich toll gewesen wäre. Diese zwei Workshops sind jetzt über das Hamburger Lesefest entstanden, aber warum nicht zusätzlich weitere anbieten? Habe ich mir sowieso schon überlegt.

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