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Arbeiten mit Astropad

Vor noch nicht allzu langer Zeit habe ich mir ein iPad Pro gegönnt. Wer mich kennt der weiß, dass ich lange über solche Ausgaben nachdenke und überlege. Dieser Kauf war für meine Verhältnisse schon fast spontan, was wirklich sehr selten vorkommt. Aber was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut! Ich bin sehr begeistert vom iPad und dem dazugehörigen Apple Pencil, von der App Procreate, über die ich hier schon einen kurzen Bericht geschrieben habe, und nun auch über die Verbindung zwischen meinem iMac und dem iPad mit Hilfe von Astropad.

Die App wird auf beiden Geräten installiert und verbindet die Geräte miteinander. Das geht entweder über Bluetooth oder, wenn die Verbindung etwas hinkt, auch über ein USB-Kabel. Für diesen Weg habe ich mich entschieden und habe meine Geräte so verbunden. Nun wird der Monitor vom iMac auf das iPad gespiegelt und ich kann auf dem iPad zeichnen. Ich habe mir also sozusagen ein Grafiktablett aus dem iPad gebastelt. Ich arbeite wie gewohnt in Photoshop, nur nicht mehr mit dem Bamboo neben mir auf dem Tisch und Blick nach vorne, sondern ich kann nun direkt auf der Arbeitsfläche zeichnen. Wunderbar.

Ich habe bisher meine Skizzen analog erstellt, mir fehlte am Bamboo die Lockerheit dafür. Ich komme gut damit zurecht, nicht auf meine Hand zu sehen beim Illustrieren, aber lockere Skizzen sind dennoch nicht gut gelungen. Nun kann ich auf dem iPad zeichnen und habe die Skizze direkt in Photoshop einsatzbereit für die weitere Bearbeitung. Das ist großartig. Es spart mir den Scanvorgang und Papier, ich kann direkt weiter arbeiten.

Hier sieht du mal ein farbiges Beispiel, wie es dann auf meinem Schreibtisch aussieht, wenn das iPad mit dem Rechner verbunden wird. Ich habe immer noch die Tastatur für die gewohnten Shortcuts zur Verfügung, was sehr hilfreich ist. Ich arbeite gerade an unserem Coaching-Maskottchen, welches bald einsatzbereit sein soll. 

Die App Astropad bekommst du hier zum Download. Sie läuft leider nur auf dem Mac, eine Verbindung von PC zu iPad ist aktuell soweit mir bekannt nicht möglich. Das ist sehr schade, denn dieses Zusammenspiel funktioniert wirklich super.

Wenn du nun gerne wissen möchtest, wie ich meine Illustrationen in Photoshop erstelle, dann möchte ich dir meinen Selbstlernkurs „PhotoshopLernen“ ans Herz legen. Dort erfährst du in 13 Videos, wie ich meine Illustration plane und die Datei anlege, was es mit Ebenen, Schnittmasken, Texturen und den unterschiedlichen Brushes auf sich hat und bekommst als Bonus noch meine offene Photoshopdatei (CS6) oben drauf. So kannst du wirklich alles Schritt für Schritt nachvollziehen.

Arbeitest du bereits mit iPad und Astropad? Wie nutzt du diese Verbindung und hat sie dir die Arbeit erleichtert? Ich freue mich über deinen Kommentar. Oder bist du jetzt neugierig geworden, ob das was für dich sein könnte? Dann kann ich dir die App absolut empfehlen.

5 thoughts on “Arbeiten mit Astropad”

  1. Patrycja
     ·  Antworten

    Liebe Meike,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ach schade… ich hatte s mir so schön vorgestellt 😀
    Dass man auf dem IMac selbst nicht zeichnen kann hab ich mir gedacht, ich hatte gehofft, dass man das Ipad quasi als Grafiktablett nutzen kann.
    Nun, dann werde ich wohl doch in ein Grafiktablett investieren müssen…

    Liebe Grüße
    Patrycja

    • MeikeTeichmann
       ·  Antworten

      Hallo Patrycja,

      doch doch, das kannst du, das war dann vielleicht missverständlich ausgedrückt. Du koppelst iPad und iMac über Astropad und siehst dann auf dem iPad deinen iMac-Bildschirm. Wenn du dann am iMac ein Programm zum Zeichnen öffnest, siehst du das auf dem iPad und kannst dort direkt zeichnen. Aber das würde dein Problem nicht beheben, wenn ich dich richtig verstanden habe, weil du ja weiterhin auf das liegende iPad vor dir auf dem Tisch schaust und dadurch Nackenschmerzen bekommen hast.
      Was nur nicht geht ist mit dem Apple Pencil auf dem Bildschirm des iMac zu zeichnen.

      LG Meike

      • MeikeTeichmann
         ·  Antworten

        Was aber auch ginge wäre eben tatsächlich ein Grafiktablett an den iMac anzuschließen, dann zeichnest du auf dem Tisch auf dem Tablett und guckst aber geradeaus auf den Bildschirm. Da muss man sich dran gewöhnen, nicht auf die Hand zu schauen. Ist ungewohnt und erfordert etwas Hand-Auge-Koordination, kann man aber lernen.

        Grüße
        Meike

  2. Patrycja
     ·  Antworten

    Liebe Maike,

    der Beitrag ist etwas älter, ich hoffe du kannst mir dennoch weiterhelfen.

    Ich benutze Procreate auf meinen IPad und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Jedoch plagen mich miese Nacken und Rückenschmerzen, wenn ich länger am IPad zeichne. Ich schaue ja die ganze Zeit „runter“ auf mein Ipad.
    Das würde ich gerne ändern und habe überlegt, in einen IMac zu investieren, damit ich Zb über Astropad auf den IMac (geradeaus) schaue, um zu malen.
    Jetzt frage ich mich nur, ob der IMac den Stift auch erkennt, damit meine ich, ob der Crusor des Stiftes auf dem IMac sichtbar ist, bevor ich ansetze, um zu sehen wo ich zeichnen will. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Ich habe gefühlt das ganze Internet durchsucht zu haben und habe einfach keine Antwort finden können.
    Ich möchte ungern in einen IMac investieren nur um dann festzustellen, dass es nicht so funktioniert wie ich es mir vorstelle.

    Liebe Grüße
    Patrycja

    • MeikeTeichmann
       ·  Antworten

      Hallo Patrycia,

      es wäre genau anders herum, du schaust weiterhin auf dein iPad, auch wenn du es über Astropad mit dem iMac gekoppelt hast. Du kannst dann Programme, die sonst nur am iMac laufen, auf dem iPad bedienen. Auf dem iMac selber kannst du mit dem Stift nicht arbeiten. Das ist ein normaler Bildschirm, der das Zeichnen darauf nicht unterstützt. Du würdest also weiterhin auf den Tisch vor dir schauen. Löst also dein Nackenproblem nicht. Du kannst aber versuchen, das iPad aufrechter zu stellen. Es gibt kippbare Auflagen, damit es nicht flach liegt, sondern in unterschiedlichen Winkeln etwas erhöht wird, also schräg steht. Das hilft vielleicht. Oder den Tisch höher/Stuhl niedriger stellen möglicherweise, also den Winkel verändern, mit dem du auf den Tisch schaust. Im Stehen arbeiten soll auch den Rücken entlasten. Zwischendurch Lockerungsübungen sind auch gut.

      Grüße
      Meike

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